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Smartphone-Sicherheit: So schützen Sie sich vor Betrug und Spam

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Smartphone-Sicherheit: So schützen Sie sich vor Betrug und Spam

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„Ich habe Angst, dass jemand an meine Daten kommt!" — Diese Sorge ist verständlich. Und sie ist auch nicht unbegründet: Es gibt leider Betrüger, die versuchen, ältere Menschen am Smartphone hereinzulegen. Aber: Wenn Sie einige einfache Regeln kennen, sind Sie sehr gut geschützt! In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen die häufigsten Betrugsversuche und wie Sie sich davor schützen.

Die wichtigste Regel zuerst: Wenn Sie sich bei etwas unsicher fühlen — ob bei einem Anruf, einer Nachricht oder auf einer Internetseite — tun Sie nichts. Legen Sie auf, schließen Sie die Nachricht, und fragen Sie jemanden, dem Sie vertrauen (Familie, Nachbarn, Bank). Es gibt niemals einen Grund, sofort handeln zu müssen!

Betrug Nr. 1: Der falsche Enkel-Anruf

Ein sehr häufiger Trick: Jemand ruft an und gibt sich als Ihr Enkel aus. Die Person sagt zum Beispiel: „Oma, ich hatte einen Unfall und brauche sofort Geld!" oder „Oma, ich habe eine neue Nummer, speichere die mal ab."

So erkennen Sie den Betrug

  1. Fragen Sie die Person etwas, das nur Ihr echter Enkel wissen kann — zum Beispiel den Namen des Haustiers oder das Lieblingsgericht.
  2. Legen Sie auf und rufen Sie Ihren echten Enkel unter der Ihnen bekannten Nummer an.
  3. Beachten Sie: Kein echter Enkel wird jemals am Telefon um Geld bitten, ohne dass Sie das persönlich klären können!
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Ganz wichtig: Die Polizei, Ihr Arzt, Ihre Bank und andere Behörden rufen Sie niemals an und verlangen Geld oder Ihre Geheimnummer (PIN). Wenn das passiert, ist es immer ein Betrugsversuch.

Betrug Nr. 2: Gefälschte Nachrichten (Phishing)

„Phishing" (gesprochen: „Fisching") bedeutet, dass Betrüger versuchen, Ihre Daten zu „angeln". Sie bekommen zum Beispiel eine Kurznachricht (SMS) oder E-Mail, die so aussieht, als käme sie von Ihrer Bank, der Post oder einem Paketdienst.

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Typische gefälschte Nachrichten

  • „Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden. Klicken Sie hier."
  • „Ihr Bankkonto wird gesperrt. Bestätigen Sie Ihre Daten."
  • „Sie haben gewonnen! Klicken Sie hier, um Ihren Preis abzuholen."

So schützen Sie sich

  1. Tippen Sie niemals auf Links (unterstrichene Texte oder Schaltflächen) in Nachrichten von unbekannten Absendern.
  2. Wenn die Nachricht angeblich von Ihrer Bank kommt: Rufen Sie Ihre Bank über die offizielle Telefonnummer an und fragen Sie nach. Die Nummer steht auf Ihrer Bankkarte.
  3. Wenn die Nachricht von der Post oder einem Paketdienst kommt: Erwarten Sie überhaupt ein Paket? Wenn nicht, löschen Sie die Nachricht.
  4. Löschen Sie verdächtige Nachrichten einfach.
So erkennen Sie gefälschte Nachrichten: Sie enthalten oft Rechtschreibfehler, klingen dringend („Sofort handeln!", „Letzte Warnung!"), kommen von unbekannten Nummern oder fordern Sie auf, auf einen Link zu tippen. Echte Unternehmen schreiben Ihnen in der Regel einen Brief, wenn etwas Wichtiges ist.

Betrug Nr. 3: Unsichere Anwendungen

Manchmal werden auf Internetseiten Anwendungen (Programme) angeboten, die gefährlich sein können — sie können Ihre Daten stehlen oder Ihr Smartphone beschädigen.

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  1. Laden Sie Anwendungen nur aus dem offiziellen Laden herunter — bei Android-Geräten aus dem „Google Play Store", bei Apple-Geräten aus dem „App Store".
  2. Laden Sie niemals Anwendungen von Internetseiten herunter, die Ihnen per Nachricht oder E-Mail empfohlen werden.
  3. Wenn eine Anwendung Ihnen verspricht, dass Sie Geld gewinnen können — Finger weg! Das ist fast immer Betrug.

Sichere Kennwörter erstellen und merken

Für verschiedene Dienste (E-Mail, Bankgeschäfte, Einkaufen im Internet) brauchen Sie unterschiedliche Kennwörter. Ein gutes Kennwort hat mindestens 10 Zeichen und enthält Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Ein Trick zum Merken: Nehmen Sie einen Satz, den nur Sie kennen, und verwenden Sie die Anfangsbuchstaben. Aus „Meine Enkelin Sophie ist am 15. März geboren!" wird „MESia15.Mg!" – ein starkes Kennwort, das Sie sich leicht merken können.

Schreiben Sie alle Kennwörter auf einen Zettel und bewahren Sie ihn an einem sicheren Ort zu Hause auf – in einer Schublade, nicht am Computer. Das ist sicherer, als überall dasselbe Kennwort zu verwenden.

Die 10 goldenen Sicherheitsregeln für Ihr Smartphone

  1. Bildschirmsperre einrichten: Sperren Sie Ihr Smartphone mit einer Geheimnummer (PIN) oder Ihrem Fingerabdruck.
  2. Sicherheitsaktualisierungen installieren: Wenn Ihr Smartphone eine Aktualisierung vorschlägt, stimmen Sie zu.
  3. Vorsicht bei unbekannten Anrufern: Gehen Sie nicht ran oder legen Sie auf, wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt.
  4. Keine Links in verdächtigen Nachrichten antippen.
  5. Passwort/Geheimnummer niemals weitergeben — auch nicht an Familienmitglieder am Telefon.
  6. Nur im eigenen Funknetzwerk (WLAN) Online-Banking machen.
  7. Anwendungen nur aus dem offiziellen Laden herunterladen.
  8. Bei Verdacht sofort die Bank anrufen (die Nummer steht auf der Bankkarte).
  9. Im Zweifelsfall: Nichts tun! Fragen Sie jemanden, dem Sie vertrauen.
  10. Keine Angst haben! Wenn Sie diese Regeln beachten, sind Sie sehr gut geschützt.
Das haben Sie geschafft! Sie kennen jetzt die wichtigsten Sicherheitsregeln. Drucken Sie sich diese Liste am besten aus und hängen Sie sie neben Ihren Computer oder Ihr Smartphone. So haben Sie die Regeln immer im Blick.

Lesen Sie auch unsere Anleitungen zu Online-Banking sicher nutzen und Passwörter sicher verwalten für noch mehr Sicherheit.

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